Carmen Annen-Bonati
geboren im luzernischen root, lebe und arbeite ich schon seit jahren im nidwaldnerischen stansstad.
eindrückliche vielfalt
carmen annen-bonati zeichnet sich durch eine enorme vielfalt an techniken und werken, eine ständige neuorientierung, das suchen nach perfektion und nach neuen ausdrucksformen ihrer bilder aus. beim besuch ihres ateliers in stansstad fallen ihre collagearbeiten im stil von pop-art auf, welche aus ihrer malerei entstehen. «es ist bemalte, strukturierte leinen, die ich in kleinste teile schneide, grosse streifen reisse. ich lasse die farben im körper des bildes klingen. mit texten, fotos und farben gestalte ich eine harmonie, eine neue aussage.» mit kleinen und grossen streifen hat die künstlerin eine eigene grundstruktur gefunden. sie setzt die teile zusammen, aneinander und übereinander. was sie malt, zerschneidet sie wieder. sie zerstört damit aber nicht, sondern schafft neues. mit zwischenraum betitelt sie ihre neuen bilder. es ist ein weitergehen von der fläche in den raum. dabei zeigen sie die geknüpften, bespannten leinenstreifen als dreidimensionales objekt. aus dem skizzen-buch aktstudien, vergrössert in streifen-technik, entstehen plastische formen. das weiblicherotische wiederholt sich auch in den bildern von: schritt für schritt „der pumps“. all diese arbeiten mischt sie mit farbflächen.zb : „stilles rot“, und bringt die vernetzung ins spiel.